|
«Die Fähigkeit ein absichtsloses Gespanntsein zu entwickeln, ist eines der grössten Ziele im Leben», wie Eugen Herrigel, der grosse Zenbuddhist sagt. Tantra ist eines der Tore zu dieser Fähigkeit und damit zu einer grossen Freiheit, die wir als moderne Sklaven mit unseren unsichtbaren Ketten der vielen Abhängigkeiten unbedingt durchschreiten sollten. Robin Oakland ist der Ansicht, dass die eigentliche Wirklichkeit in dem bipolaren Zusammenspiel der Antipoden zu finden ist und nicht in den Objekten unserer Welt als solches. Diese "Beziehungswirklichkeit" ist die Ebene, die unsere greifbare Realität erst "bewirkt". Das macht aber deutlich, dass unser Leben nicht nur "eine Kunst", sondern Kunst an sich ist.
In der letzen Folge unserer Tantraserie werden wir in der Zusammenfassung einige OSA Leser zu Wort
|