Das Neuland erkunden wollen

Damit beginnt die Motivation, dieses Neuland wirklich näher kennenlernen zu wollen. Hat man am Anfang diese rituellen Abläufe auch belächelt, nimmt man sie nachher um so ernster.

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So begreift man unwillkürlich, dass da etwas geschieht, was nicht mehr mit dem gern verwendeten Wort «Humbug» erklärt werden kann. Allein die Tatsache, dass die Masseurin diese Rituale aus innerster Überzeugung durchzieht, um auch für sich ihr Äquivalent zu erhalten, zeigt dass dabei mehr möglich wird, als bislang angenommen. Manch ein Klient erhält so das falsche Fazit: «Du bist zu schade für dieses Business». Diese Leute begreifen nicht, dass die Masseurinnen nur deshalb so gut sind, weil sie es freiwillig machen und dabei wirklich auch selbst die Befriedigung suchen und erhalten, die sie sich wünschen.

Es sind keine Prostituierten

Die Masseurin selbst will sich in keinem Fall als Prostituierte sehen und verstanden wissen, obwohl das Gesetz dies so definiert. Bisher kannte man nur die «arme, geprügelte Frau, die um ihre Miete kämpft und von den Männern ausgenützt wird».

Dass die Emanzipation einmal so weit gehen würde, dass Frauen sich auch das holen dürfen wonach sie Lust haben, scheint bis jetzt in unserem Gesellschaftssystem nicht eingeplant zu sein. Dieser kollektive Trend scheint aber immer mehr Schule zu machen. Deshalb müssen Männer wohl schnellstens mit umdenken beginnen, ehe die brave Ehefrau zur erfolgreichen Tantramasseurin mutiert. Manch ein Mann könnte froh sein, wenn seine Frau eine Tantra- Masseurin wäre, denn dann bekommen solche Beziehungen wieder eine echte Existenzchance. Es ist klar, dass sich diese Aussage als sehr provokativ versteht und nicht auf jedes Ehepaar zutrifft. Trotzdem kann man sagen, dass die Erweiterung der Sexualität durch rituelle Handlungen, sei es in der Ehe oder bei Singles, eine völlig neue Ebene des Lebens erschliesst. Die Einführung sexueller Rituale - besonders wenn sie zwischen den Partnern gewachsen oder nachträglich herbeigeführt worden sind, erweitern diesen erotisch sexuellen Horizont um diesen entsprechenden Teil. Deshalb kann auch eine normale Beziehung zwischen Mann und Frau auf Dauer kaum darauf verzichten.

In der nächsten Folge berichten wir über die 10 Gebote, die für eine erfolgreiche Beziehung zum Partner

eingehalten werden sollten. Diese 10 Gebote erarbeitete Robin Oakland von

 

 

Dabei handelt es sich um grundsätzliche Richtlinien, welche die Masseurin ihrem Klienten gegenüber genaustens einhält und die, in einer Partnerschaft immer Vorrang haben sollten.

Susanne (27) - Masseurin aus Leidenschaft

Auf den ersten Blick sieht sie aus wie eine normale Frau - eben feminin. Aber schon nach wenigen Worten spürt man auch ihre Sinnlichkeit, die in ihren Worten und ihrer Ausdrucksweise bestens zum Vorschein kommt.

Sie heisst Susanne, eine 27 jährige Schweizerin, die als Masseurin bei

 

arbeitet.

OSA: Wie und wann hast Du von

 

erfahren?

Susanne: «In einer grossen Tageszeitung habe ich ein Inserat von

 

gelesen.

Aufgrund dieses Inserates habe ich mich bei Robin Oakland gemeldet und er hat mir in einem längeren Gespräch die Einzelheiten genau erklärt. Dabei merkte ich, wie mich dieses Thema fasziniert und habe mich zur Ausbildung als Masseurin entschlossen“.

Was aber ist es genau, was Dich als Masseurin bei Tantra so interessiert?

«Ich glaube, es ist die Sinnlichkeit. Ich bin ein sehr emotionaler Mensch, der seinen Gefühlen in gewissen Momenten freien Lauf lassen möchte und dies ist bei einem Tantra-Klienten möglich».

Das klingt ja alles irgendwie oberflächlich. Oder kann man einfach bei Robin Oakland anrufen und als Masseurin zu arbeiten anfangen?

«Nein, ganz bestimmt nicht. In vielen, teilweise sehr langen und intensiven Gesprächen hat mir Robin Oakland die Hintergründe von Tantra erklärt und auf gezeigt. In einem weiteren Schritt lernte ich in persönlichen Sitzungen wie man Tantra bei einem Klienten anwendet. Darüber hinaus musste ich viel Literatur studieren und schliesslich beweisen, dass ich weiss, wo die verschiedenen Akupressurpunkte und Meridiane bei einem Menschen liegen. Menschen liegen. In der Ausbildung lernt man aber auch, dass die Abläufe spielerisch und harmonisch erfolgen, so dass eine wunderbare Atmosphäre entsteht und nicht das Cliche vom schnellen Sex sich wiederspiegelt».

Seit einigen Monaten arbeitest Du jetzt bereits für

 

Welche Erfahrungen hast Du

dabei gemacht?

«Grundsätzlich nur Positive. Ein Klient, der in eine tantrische Massage kommt, weiss, dass ihn etwas ganz Spezielles erwartet. Die Qualität der rund 90 minütigen Sitzung rechtfertigt auch ihren Preis».

Wie muss man sich eine solche, 90 minütigen Massage vorstellen?

«Durch den speziellen Ablauf bei einer

 

Massage wird ein langsames

Zueinanderfinden ermöglicht. Dies gestattet mir, meine Gefühle nach und nach miteinzubeziehen. Dadurch werden auch auf einer ganz natürlichen Basis Zärtlichkeiten ausgetauscht. Der Klient konsumiert nicht nur, er ist auch mit seinen Gefühlen bei mir».

In welchem Verhältnis stehst Du zum Mensch - Mann?

«Das ist sehr einfach, ich liebe das Wesen Mann - einen männlichen Körper zu spüren, seine Zärtlichkeiten erfahren ist etwas vom schönsten für eine Frau».

Welche Gefühle bringst Du einem Klienten gegenüber?

«Es ist wie eine Als-Ob Ehe, die ich in dieser Zeit mit dem Klienten eingehe. Meine Gefühle sind echt und ausserordentlich stark. Man kann sogar sagen, dass ich ihn für diese Zeit liebe. So kommt es auch vor, dass ich mit dem Klienten gemeinsam zum Höhepunkt komme. Für mich sind Gefühle gegenüber einem Klienten sehr, sehr wichtig. Nur so kann er meine Botschaft von Tantra empfangen».

Wie sieht eigentlich Dein Verhältnis zu Sex aus?

Für mich gehört Sex zur schönsten Sache, die zwei Menschen miteinander haben können. Es ist auch sehr wichtig, dass in einer Beziehung zwischen zwei Menschen die Sexualität das richtige Mass bekommt. Beide Seiten müssen klar deklarieren, was, wann und wie es einem gefallt.

Als abschliessende Frage möchten wir wissen, ob man einen Höhepunkt bei

 

mit

einem «normalern» gleichsetzen kann?

«Im allgemeinen schon. Aber durch die Intensität der Gefühle ohne Geschlechtsverkehr, ist der erotische Spielraum vielfalltiger und phantasievollen».

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