Die rituelle Sexualität - als Wendepunkt / Kapitel 2
von Dieter Krauss, 1997

In unserer ersten Folge von

 

beschrieben wir die Herkunft von Tantra, oder

Kamasutra wie es vielfach auch genannt wird. Dabei schilderten wir den geschichtlichen Hintergrund, dessen Ursprung bereits 300 Jahre vor Christus erstmals erwähnt wurde. In der heutigen Folge blicken wir noch tiefer in die Geschichte und berichten über das Schmusen und den Zungenkuss:

Je mehr man hinter die Kulissen von

 

sieht, desto deutlicher merkt man, dass der

Orgasmus einer Masseurin während des Rituals wirklich echt ist. Erst wenn beide Partner, also der Klient wie auch die Masseurin bis an die Grenzen der sinnlichen Lust gehen, kann dieses herrliche Gefühl der erotischen Ekstase entstehen und eine ganzheitliche Durchflutung der sieben Chakras ( feinstoffliche Energiezentren des Körpers) im Sinne einer kosmischen Vereinigung stattfinden.

Eine Art schwebender Zustand

Alle Masseurinnen von

 

haben eine fundierte

Ausbildung und kennen sich mit diesen feinstofflichen Energien aus. "Eines der wichtigsten Erfolgsgeheimnisse ist, dass sich die Masseurin aus innerer Überzeugung und echter Lust auch seelisch und gefühlsmässig voll engagiert", erklärt Robin Oakland, Initiator von

Und mit Hilfe weiterer Rituale kann man so die Kraftströme entbinden, die einen in lichte Höhen führen, in denen man Raum und Zeit vergisst. Dabei empfindet man Lust in einer Art schwebendem Zustand, die man so auf das Intensivste erlebt.

Das Küssen und Schmusen

Von entscheidender Bedeutung in der vollwertigen Sexualität und im Rahmen weiterer Rituale ist das Küssen, Schmusen sowie Zärtlichkeiten. Dabei berührt man sich mit geschlossenen Augen gegenseitig in meditativer Atmosphäre und erreicht so einen Zustand starker Erregung in einer ungewohnten Art gesteigerter Wahrnehmung. "Insbesondere der Zungenkuss, eine besonders erotische Berührung, ist ein wichtiges Tor zur Erweckung dieser Energie", beschreibt Oakland dieses unvergessliche Erlebnis.

Den Mut, einen fremden Menschen Überhaupt so intim anzunehmen, wird erst durch den rituellen Ablauf

bei

 

möglich. Besonders hervorzuheben ist, dass immer mehr Frauen den Zugang

zu dieser erweiterten Art der Sexualität finden, was auf ein gesteigertes Selbstbewusstsein des weiblichen Geschlechts schliessen lässt. "Auch vielen Paaren wurde durch diese Möglichkeit eine neue Ära in ihrer Partnerschaft ermöglicht. Die dabei gewonnene Erkenntnis, dass eine hochentwickelte Sexualität nicht gleich Eifersucht nach sich zieht, hat vielen Verbindungen mehr Freiheit und mehr Vertrauen ermöglicht.

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